Netzer Germany meets Netzer Odessa

Anreise Berlin & Flug nach Odessa

Am 28 April 2019 startete der Exkurs in der Ukraine. Das Projekt war in wesentlichen Teilen der Ausarbeitung von Yevgen Bruckmann, eines unserer neuesten Teilnehmer des internationalen Fellowship-Seminars Klal-Israel, zu verdanken. Teilgenommen hatten 10 ehrenamtliche Teamleiter*innen.
Die Fahrt begann mit einer privat organisierten Übernachtung in Berlin. Dort kamen die Madrchim*ot zusammen, um einen ersten gemeinsamen Workshop über die Geschichte der Ukraine zu absolvieren und um in den frühen Morgenstunden gemeinsam zum Flughafen Tegel zu fahren.

Exkursion in Odessa

In Odessa angekommen wurden wir von der jüdischen Gemeinde Odessa (Shirat Hayam) empfangen und zur dortigen liberalen jüdischen Gemeinde gebracht. Es folgten lehrreiche und spannende Tage in der Hafenstadt am Schwarzen Meer. Das Kennenlernen der jungen Erwachsenen und Jugendlichen von Netzer Odessa spielte dabei eine wesentliche Rolle. Gemeinsame Workshops, eine jüdische und eine kulturelle Stadtführung, sowie der Besuch der Oper und des jüdischen Museums ließen die Tage in Odessa sehr kurzweilig erscheinen.

 

Nachtzug Odessa-Kowel

Am Abend des 02.05 fuhren wir mit etwa 30 Personen von Netzer Odessa mit einem Nachtzug auf ein 17 stündigen Fahrt nach Kowel. Dabei passierten wir die Ukraine vom Schwarzen Meer bis in den tiefen Westen des Landes. Die gemeinsame Reise in dem Nachtzug, war ein besonderes Abenteuer für die jungen Menschen und konnte in dem gemeinsamen Sammelabteil sogar für einen Vortrag und ein zusammengewürfeltes Abendessen genutzt werden. 

Exkursion in Kowel/Lutzk & Shabbat in Lutzk

In Kowel ging es für uns direkt in einen Reisebus mit dem wir unsere Exkursion fortsetzten. Auf einer Gedenkstätte, abgelegen in einem Waldstück bei Kowel, sprachen wir das Kaddisch und gedachten so der 15.000 im von den Nationalsozialist*innen und ihren Helfer*innen erschossenen Juden und Jüd*innen. Eine Führung durch Kowel selbst führte uns in die ehemalige Synagoge (heute eine Textilfabrik) und durch die Gegenden des ehemaligen Ghettos. Sehr eindringlich war ein besuchter Sammelplatz jüdischer Grabsteine. Denn die jüdischen Friedhöfe in der Gegend wurden in der Vergangenheit vielfach entweiht und zerstört. Die Grabsteine wurden in der gesamten Region als Baumaterial verwendet. Die Gemeinde Kowel versucht diese für uns wichtigen Steine auf eigene Kosten und mit ehrenamtlicher Hilfe wieder einzusammeln. Den Shabbat feierten wir in der Lutzker Gemeinde. Ein unvergesslicher und versöhnlicher Ausklang, für die zuvor erfahrende Geschichte der ausgelöschten Gemeinde in Kowel.

Exkursion Lviv

Bevor es mit Bus von Lutzk nach Lviv weiterging, durften wir noch eine Führung durch das alte Lutzker Ghetto und und die dort weltberühmte ehemalige Synagoge erfahren. Die Synagoge war Bestandteil der städtischen Verteidigungsanlage und damit historisch eine letzten zwei Tage waren kulturell besonders Reizvoll, da Lviv sich als Stadt kulturell stark von Odessa und Lutzk unterscheidet. War Odessa noch größtenteils Russisch auf den Straßen zu hören, konnten wir in Lviv fast nur noch Ukrainisch vernehmen. 

Abflug nach Berlin

Das alte jüdische Leben in Lviv ist uns, während der Führungen durch die Stadt, nähergebracht worden. Museumsbesuche, die Architektur und der freie letzte Tag, den wir für einen gemeinsamen Stadtbummel und Freizeitaktivtäten nutzten rundeten die Ukrainefahrt wunderbar ab. Wir bedanken uns bei dem Auswärtigen Amt, dass es uns überhaupt erst ermöglicht hat diese Reise anzutreten. 

MiMa/Winterweekend in Holland 2019

Vergangenes Wochenende fand in den Niederlanden ein Mini Machane von Netzer Holland statt.  Zwei unserer Madrichim*ot, Mascha (Co-Mazkira) und Sima (BFD/movement-worker) sind als tatkräftige Unterstützung mitgekommen. Organisiert wurde das Ganze von dem Mazkirut Team von Netzer Holland, worin Ben und Benjamin, die mit uns auf dem letzten Sommermachane waren,  zwei Positionen besetzen.  Das Thema des  Winterweekends war „Famous Jews“.

Das ganze Wochenende war dementsprechend voll mit Aktivitäten, die sich um jüdische Berühmtheiten drehten. Wusstest du zum Beispiel, dass der Sänger Drake Jude ist? Falls nicht, jetzt weißt du es!

Neben coolem Programm in den Altersgruppen, fanden auch viele Gemeinschaftsaktivitäten sowie Abendprogramme passend zum Thema statt.  Auch Ruach Sessions, Maamadim und viele weitere Aktivitäten waren vorhanden.

Die Holländer haben sich wirklich sehr  viel Mühe gegeben  und das hat man im Laufe des ganzen Wochenendes gespürt. Zusätzlich zu dem tollem Programm gab es einen eigenen Song und T-Shirts und sogar eine Torte mit dem Logo des Wochenendes.

Mascha und Sima hatten auf jeden Fall viel Spaß und sagen beide, dass es eine echt coole Erfahrung war bei einem anderen Machane als Madrichim*ot mitzuhelfen.

Mascha: Für mich war es einfach toll Mal ein anderes Machane zu sehen. Man lernt neue Leute, Traditionen und ein anderes Camp-System kennen, wodurch ich viele Aspekte auf unsere Machanot in Deutschland anwenden kann. Selbstverständlich war es nicht das leichteste mit der Sprache zurechtzukommen, jedoch muss ich sagen, dass das Madrichim*ot Team und die Kinder echt so toll waren und immer versucht haben mit uns auf Englisch zu sprechen, was ich sehr aufmerksam fand. Insgesamt war ich auch einfach super begeistert und freue mich auch sehr für Netzer Holland, dass sie so wachsen und so viele Kinder für ein Wochenende zusammengebracht haben und denen gezeigt haben was Netzer bedeutet. 

Sima: Auch wenn ich dachte, dass Dutch (Sprache, die man in Holland spricht) deutlich leichter zu verstehen ist, konnte ich mich gut mit den Kindern unterhalten und hatte viel Spaß neue Wörter zu lernen.   Es gab viele Momente, wo ich den Netzer Vibe gespürt habe und gemerkt habe, dass es egal ist von welchem Sniff man ist, denn im Herzen leben wir alle nach der gleichen Ideologie. Dieses Wochenende, mit 40 Kindern, war ein bemerkenswertes Event, worauf Netzer Holland stolz sein kann. 

Also, wenn du Lust hast, als Madrich*a bei unseren Machanot oder auch bei anderen Sniffim mitzuhelfen, melde dich bei uns!

Sommermachane 2019/5779

Liebe Netzerniks, liebe Freund*innen,

nun ist es wieder so weit. In knapp 150 Tagen beginnt unser Sommermachane. Zusammen werden wir wieder einen wundervollen Sommer verbringen. Euch erwartet viel Spass, Sport, Kunst und eine ganze Menge Judentum. Wir freuen uns darauf euch wieder zu sehen,

Ihr müsst euch jetzt nur noch ganz schnell anmelden. Anmeldeschluss ist der 10.05.2019. Euer Netzerteam

Veidah 2019/5779

Montag 14.01.2019Am Montag, dem 14.1 machten sich Yeffi (unser Mazkir),  Mascha( unsere Co-Mazkira) und  Sima (unsere Bundesfreiwilligendienstlerin/Movementwork) auf den Weg zur Netzer Veidah 2019!!

Montag 15.01.2019
Der Eröfnungstag den Veidah 2019 ist da! Nachmittags ging es endlich los.
Das Thema der Veidah „Diversity“ wurde angekündigt und nach einer Kennen lern Runde angeleitet von Netzer Germany ging es auch schon mit der ersten Peola los. Die Peola wurde von Coling Bulka durchgeführt. Colin beschäftigte sich mit uns in der Session mit dem Thema Ideologie und Diversität innerhalb einer zionistischen Jugendbewegung. So waren wir in der Lage uns über die verschiedenen Auffassung und dem Verständnis von Ideologie in jedem Sniff auszutauschen. Nach der Peola kam auch schon das große Highlight des Tages, die feierliche Eröffnung der Veidah und die 40 Jahre Netzer Feier. Auf dem Dach von Beit Shmuel, mit Blick auf die Altstadt Jerusalems, feierten wir gemeinsam mit vielen Netzer ehemaligen das Bestehen von Netzer mit einem leckeren Abendessen, einem lauten Birkat Hamazon und einer abschließenden Bondingsession von Netzer Colonia Cipi aus Brasilien.

Dienstag 16.01.2019
Der zweite Tag der Netzer Veidah ging direkt mit der ersten Assepha los! Nach anfänglichem durcheinander über die Prozedur der Netzer Veidah, da sie für die meisten ungewohnt war, kam die Assepha ins Laufen und es wurde über die ersten Anträge diskutiert. Dabei handelte es sich um Anträge zu einer Ergänzung der Ideologie Plattform(LJY Netzer) und einer Adaption einer Antisemitismusdefinition (Netzer Germany).  Zu einer Abstimmung sollte es jedoch nicht mehr in dieser Assepha kommen, so dass die Abstimmung auf die nächste Assephasitzung am nächsten Tag verschoben werden musste. Für den 16.1. hatte das Netzer Olami Büro einen langen spannenden Ausflugstag für die Teilnehmenden organisiert und so ging es nach der Assepha direkt in Bus und ab nach Tel Aviv! In Tel Aviv erwartete uns zuerst eine Tour durch das Museum „Bet Hatzufsot- Museum of the Jewish People“. Nach dem Museum ging es für uns nach Süd Tel Aviv für eine kulinarische Tour durch verschiende Restaurants von Migranten*inen aus aller Welt die in Israel leben und arbeiten. Von philippinische, über eritreische, chinesische bis zu Sudanischer Küche kam nichts kurz und die meisten von uns probierten in jedem Restaurant etwas komplett neues aus und hörten dazu die schwierigen Geschichten der Menschen die hinter dem Restaurant stehen und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben, in ihrem Herkunftsland und auch in Israel. 

Nachdem wir satt und reich an neuem Wissen waren, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Jerusalem. Und ratet mal, was wir miterleben durften? Es hat GESCHNEIT!!! Sowas ist in Israel nun wohl wirklich eine Seltenheit. Einige von uns haben sich deshalb nach Ende des Programms auf den Weg zur Kotel gemacht, in der Hoffnung Schnee zu sehen… Leider war es nur nass. Dennoch war es ein schöner Moment an der Mauer zu sein.

Um den Tag abzuschließen, haben Netzer Holland und Netzer Brasilien für uns ein sehr lustiges Laila Tov Programm vorbereitet. Wir haben ein für Netzer Deutschland bekanntes Spiel „Netzer ist the very best“ und „Ich packe meinen Koffer“ auf holländisch gespielt. 

Mittwoch 17.01.19

Unser Tag hat mit einem wunderschönen und spirituellen Ma’amad (Alternativ-Gottesdienst) von LJY-Netzer gestartet. Wir haben neue Lieder und neue Melodien zu Gebeten, die wir schon kannten gelernt, die wir bei uns nun auch gerne einführen wollen. 

Danach hat uns Eyal (Vizepräsident der WUPJ) ein wenig über die WUPJ erzählt und welche Rolle sie für Netzer Olami spielt. 

Unsere 2. Assepha hat begonnen. Selbstverständlich duften hitzige Diskussionen nicht fehlen, was sehr wichtig ist, denn wir beschließen auf der Netezr Veida Olamit immerhin Dinge, die international geltend sein sollen. Hierbei muss man immer berücksichtigen, dass wir alle aus verschiedenen Ländern, Kulturen und politischen Umfeldern kommen, weshalb ein Austausch von besonderer Bedeutung ist. 

Danach haben wir eine kleine Pause eingelegt, um etwas den Kopf mit ein wenig Spaßprogramm abzulenken. Alle zusammen haben für eine tolle Stimmung gesorgt. 

Am Nachmittag, hatten wir eine Tour durch das ultraorthodoxe Viertel Mea Shearim, wo das Ziel ein besseres Verständnis für die Kultur, für die Probleme dieser Menschen und deren Ansichten auf die Religion zu liefern. Die Meinungen hatten der einzelnen Teilnehmer der Veida gingen am Abend ein wenig in verschiedene Richtungen. Manche waren von der Tour sehr positiv überrascht, manche weniger, manche waren schockiert und brauchten ein wenig Zeit um die erlangen Informationen zu verarbeiten. 

Nach dem Abendessen hatten wir noch eine kurze Peula über das Thema „Diversity“, in der wir uns durch eine Aktivität Gedanken machen sollten, wie wir in unseren einzelnen Snifim mit diesem Thema umgehen und wie wir dies praktisch umsetzen (speziell auf Machanot).

Freitag 18.01.19

So schnell war es schon Freitag. Bevor wir unsere Freizeit antreten durften, um vor Ladenschluss um spätestens 15:00 noch einzukaufen, den Markt zu erleben oder uns einfach etwas auszuruhen, starteten wir Asepha #3. Auch hier wurde selbstverständlich viel besprochen, diskutiert und argumentiert. Dazu muss man jedoch sagen, dass wir uns alle der Meinung waren, dass wir während der Besprechungen der einzelnen Anträge immer versucht haben an einem Strang zu ziehen und haben die Anträge versucht diese so zu formulieren, dass jeder Snif sie in irgendeiner Art und Weise anwenden kann, ohne auf grundlegende Probleme zu stoßen. 

Nach Abschluss der Asepha, hatten wir einen sehr interessanten und aktiven Workshop mit „Gesher“. Hierbei haben wir uns anhand von verschiedenen Statements, die zu verschiedenen Regelungen, die vor Allem Israel betrafen, positioniert und sehr viel darüber diskutiert und ausgetauscht. Es war sehr interessant im Zusammenhang mit unserem Veida Thema „Diversity“ zu sehen, wie verschieden Meinungen und Sichtweisen sein können und wie sich daraus eine lehrreiche Konversation entwickeln kann.

Und nun hieß es Mittagessen! 

Nachdem alle sich hübsch gemacht haben, ging es zu Kol Haneshama, einer Reformsynagoge in Jerusalem. Dort hat uns Rodrigo mit einer Mini Peola  für den Einklang zum Shabbat begrüßt. Das besondere war, dass wir die ganze Zeit still waren um uns wirklich auch mental auf Shabbat vorbereitet haben. Nach einem kleinem Ausflug auf das Dach der Synagoge und einer Fotosession mit dem schönsten Sonnenuntergang, ging es zum Gottesdienst. Dieser war sehr besonders, da wir teilweise Lieder auf Ladino („Judenspanisch“, wurde früher von Sephardischen Juden gesprochen) gesungen haben. Zurück in Beit Shmuel ging es nach einem leckeren Dinner zum Oneg Shabbat, der von RSY geleitet wurde. Nach strengen Kontrollen wurden wir rein gelassen und spielten in Gruppen ein Quiz, welches unser Wissen in verschiedenen Bereichen testete.

Dadurch, dass in den Asephot viel diskutiert wurde kamen wir mit den Beschlüssen nur langsam voran. Deswegen entschieden alle zusammen eine Mitternacht Assefa zu machen, welche sich als produktivste herausstellte.

Samstag 19.01.19

Nach dem Frühstück starteten wir mit dem Shacharicht geleitet von Noar Telem. Es gab eine wunderschöne Thoralesung. Für die Alliyot wurden Fragen gestellt, die passend zur Parasha waren und alle Leute, die sich dementsprechend gefühlt haben, sind aufgestanden. Zum Ende hin haben wir in einer Chevruta (traditionelle Art Talmud zu lernen) über den Wochenabschnitt diskutiert (Netzer Australien). 

Nachmittags hat Orit (Shnat Directorin) über das neue Shnat Programm -Shnat 2020- gesprochen. Dies beinhaltet Zusammenleben in der Etgar-Flat und interessante Kurse in Jerusalem, Freiwilligen Arbeit und ideologisch leben in Haifa und einen optionalen Teil, in dem jede*r für sich selbst entscheiden kann, was die Person machen will. Man kann zum Beispiel auf Machanot von anderen Sniffim als Madrich*a fahren oder beim Roten Kreuz (Magen Adom) aushelfen. Bei dem neuem Programm geht es vor allem darum, dass die Personen einen echten Bezug zu Israel bekommen und auch als Individuen an sich wachsen und Lifeskills lernen. Es ist sehr wichtig, dass so viele Leute wie möglich aus den verschiedensten Sniffim kommen um das Erlebnis jedes Einzelnen umso besser zu machen. (Wenn ihr 18 Jahre alt seid und bald mit der Schule fertig seid, YALLA! Worauf wartet ihr! Jwww.shnatnetzer.org.il Bei Fragen oder Hilfe könnt ihr euch gerne bei uns melden). Anschließend gab es eine Session von Lior(Head of Netzer) über die WUPJ. Sie erklärte wie die WUPJ aufgebaut ist, wie sie versuchen den einzelnen Sniffim zu helfen und welche Aufgaben, die auf dieser Veida zum ersten Mal neu gewählte Netzer Mazkira Niki, haben wird. Im Anschluss daran gab es eine Siesta, in der Leute sich vom Programm ausruhen oder über die Dächer Jerusalems laufen konnten.

Darauf folgend waren alle Teilnehmer der Veida auf ihrem ersten NFTY Event. Die Repräsentanten*innen erklärten auf unterhaltsame Weise wie NFTY aufgebaut ist und nach welchen Prinzipien sie ihre Programme gestalten. Schließlich ging es an die letzte Asepha. Die ganzen Beschlüsse von der Veida werden wir sobald wir sie bekommen übersetzen und auch auf unserer Homepage veröffentlichen.

Am Abend hatten wir eine bedeutende Havdala geleitet von FSU. Wir stellten uns Fragen, wie wer weise, stark, respektiert und reich ist, von den Pirke Avot (Sprüche der Väter) und beantworteten diese in kleinen Gruppen, worauf hin wir die Gebete sangen.

Dadurch, dass es unser letzter Abend war ging es nach dem Feedback über die Woche zu einem Abschiedsdinner, welches sehr schön war.

Sonntag 20.01.19

Der letzte Tag der Reise war angebrochen. Nachdem alle ihre Zimmer verlassen haben, fing der Tag mit einer Boker Tov Session, geleitet von Netzer Südafrika, an. Dort haben wir neben ein paar Yoga-Übungen auch schöne neue Lieder gelernt, die wir hoffentlich bald auch auf unseren Machanot singen werden. Hiernach gab es eine interessante Peola von Dana Sharon, die für IRAC (Israel Religious Action Center) arbeitet. IRAC setzt sich für die Interessen der Israelischen Bewegung im progressiven Judentum ein. Sie hat uns echte Fälle vorgelesen bei denen wir entscheiden sollten ob den Personen erlaubt war Alliya zu machen. Oft lagen wir falsch mit unseren Vermutungen.  Daraufhin kam unsere letzte Session von Dekel Houmash, welche über Arzenu mit uns sprach. Arzenu gibt Juden*inen die Möglichkeit aus der Diaspora an der Politik Israels mitzubestimmen. Sie regte uns dazu an in unseren Ländern aktiv zu werden. Damit endete der Inhaltlich Teile.

Nach dem Essen machten sie dann alle langsam auf dem Rückweg zurück zu ihren Sniffim und im Gepäck hatte man viele interessante Gedanken und Anmerken, Motivation etwas zu verändern, das Gefühl zu etwas ganz besonderem zuzugehören und natürlich neue tolle Melodien und Spiele.

Auf unserer Instagramseite könnt ihr unter den Highlights Videos und Fotos von der Veidah sehen:  https://www.instagram.com/netzergermany/?hl=de

Mascha:

Es war mein erstes Mal Teilnehmerin bei der Veida zu sein, was für mich sehr besonders war. Ich habe immer schon viel darüber gehört, auch schon als ich noch kleiner war und noch als Chanicha zum Machane mitgefahren bin, aber ich konnte mir nie vorstellen wie wichtig und lehrreich es sein wird.

Ich werde versuchen das Maximum an neuem Wissen, sei es Leitfäden, Musik oder irgendetwas anderes, in Netzer Deutschland einzubringen. 

Was mich besonders begeistert hat, ist, dass wir alle aus so unterschiedlichen Ländern kommen und trotz Allem so viele Werte teilen. Ich denke das ist, was Netzer als weltweite Jugendbewegung so besonders macht. Wir sind EINS! 

Sima:

Diese Veida war das erste Mal, dass ich wieder in Israel war, nach Shnat. Die Möglichkeit wieder bei einer Netzer Veranstaltung teilzunehmen machte meine Wiederkehr um einiges leichter. Ich habe so viele neue Eindrücke mitgenommen, super nette Menschen aus der ganzen Welt getroffen, Unterhaltungen geführt über Themen, die uns alle bewegen, Lieder gesungen, getanzt und einfach Spaß gehabt. 

Die Veida ermöglichte mir die Augen zu öffnen und noch mehr wertzuschätzen was es heißt ein Teil von Netzer Olami zu sein.

Yefi:

Die Veidah Olamit 2019 war für mich eine Veidah des Zusammenkommens und des Lernens und reflektieren.

Durchgehend hatte man das Gefühl, das die sniffim sich gegenseitig unterstützen wollen und auch auf persönlicher Ebene hatte ich das Gefühl das alle sehr vertrauensvoll miteinander umgingen.

Ich glaube das Konzept der diesjährigen Veidah war maßgeblich verantwortlich für den Erfolg und sollte so auch in der Zukunft weiter so umgesetzt und verbessert werden.

Wintermachane 5779 – Wir lieben es!

Wintermachane Chag 2018

Wieder einmal war Netzer Wintermachane angesagt! Mit zahlreichen Chanichim*ot, Madrichim*ot aus den vielen Ecken Deutschlands und unserem Motto der #WiMa18 Chagim ging es auf nach Windeck!

Mit vielen interessanten und spaßigen Peulot sowie Chugim gab es viele informative und kreative Angebote für die Chanichim, in denen sie Neues dazulernten. Dabei wurden viele schöne Momente wie die Songsession, den Shabbat und die Hawdallah zusammen geteilt, dennoch durfte es auch an den witzigen und oftmals spannenden Abendprogrammen als Mafiaspionen, Detektive oder Quizduellmeister uvm. für die Kinder nicht fehlen. Außerdem machten es sich die Netzernicks nicht nur in der Herberge bequem, sondern konnten auch sich mit dem Ausflug in das Jumphouse, sowie der kleinen Wanderung austoben und die Innenstadt Kölns erkunden. Auch die Kostümparty und die morgigen Tanzsession waren einziartige Highlights!

Jeder Tag der Machane repräsentierte einen Feiertag oder ein Fest – von Rosh Ha’Shanna bis zu Purim – wurde von dem jüdischen Kalender begleitet, den die Chanichim zusammen bis zum Ende der Machane durch intensive Suche zusammenbasteln konnten. Dank unseren Madrichim und der Rosha Machane Sima hatten alle super viel Spaß und die Netzernicks konnten untereinander Freundschaften schließen.

Bis zum nächsten Mal!

Wintermachane 2017

 Mit 55 Chanichimot und 17 Madrichimot ging es dieses Jahr für das #WiMa17 in die Region Siegtal. Es stand unter dem Motto Tikkun Olam, was bereits am ersten Abend durch ein kleines Theaterstück der Madrichimot als Einleitung für die Gruppeneinteilung deutlich wurde.
Neben lehrreichen und spaßigen Peulot in den Altersgruppen gab es ein vielfältiges Angebot an Chugim (Sport, Kunst, Beauty, Hippie, Spiele, Israel etc.), aus dem die Chanichim
ot frei wählen konnten. Auch darüber hinaus gab es viel zu erleben: Bei einem Israelquiz konnten sie mit ihrem Wissen punkten und Neues erwerben, sie konnten sich vom Vergnügen der Wies’n mitreißen lassen, die Chanukka-Geschichte neu erleben, ihr Können bei der Suche nach dem Super-Sniff unter Beweis stellen und vieles mehr. Doch natürlich blieben wir nicht die ganze Zeit in der schönen, naturverbunden Jugendherberge sondern erkundeten in kleinen Gruppen die Kölner Innenstadt, powerten uns bei den Rutschen der Schwimmhalle aus, genossen die Natur bei einer Wanderung und besuchten das Odysseum oder battelten uns beim Kart fahren.

Es wurden viele alte Freunde wieder vereint und neue Freundschaften geschlossen.

Vielen Dank für ein wundervolles Machane und einen besonders großen Dank an unsere Rosha Jenni, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

Bis zum nächsten Mal,
eure Madrichim*ot

Sommermachane ישראל

Nach einem tollen Sommermachane sind alle Chanichimot und Madrichimot  gut zuhause angekommen. Wir schauen auf zwei wunderbare Wochen voller Ruach, Peulot, Chugim, Ausflügen, Programmen und Netzerliebe zurück.

Unsere Jugendbewegung ist durch neue Freundschaften, tief gehende Diskussionen und viel Spaß wieder einmal stärker geworden. Auch zahlenmäßig hatten wir so viele Chanichimot und Madrichimot mit uns, wie nie zu vor.

Vielen Dank an alle, die dabei waren. Die Erinnerungen werden noch lange in unseren Gedächtnissen bleiben und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.